Impostor-Syndrom: Warum wir uns manch­mal als Hochstap­ler fühlen

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Kurze Zusam­men­fas­sung 🚀

Fühlst du dich manch­mal wie ein Hochstap­ler, obwohl du eigent­lich erfolg­reich bist? Warum zweifeln so viele Menschen trotz ihrer Leistun­gen an sich selbst? Wie entsteht dieses zermür­ben­de Gefühl, das als Impostor-Syndrom bekannt ist, und welche Rolle spielen dabei gesell­schaft­li­che Fakto­ren? Entde­cke in diesem faszi­nie­ren­den Beitrag, wie du deine Selbst­zwei­fel überwin­den und deine Erfolge endlich anerken­nen kannst.

Die wichtigs­ten Punkte 📌

Kernin­hal­te

  • Das Impostor-Syndrom beschreibt das Gefühl, die eigenen Erfolge nicht verdient zu haben und als Hochstap­ler entlarvt zu werden
  • Betrof­fe­ne schrei­ben ihre Leistun­gen oft dem Glück oder äußeren Umstän­den zu, nicht den eigenen Fähigkeiten
  • Die Clance Impostor Pheno­me­non Scale (CPS) ist ein wissen­schaft­li­ches Instru­ment zur Messung der Ausprä­gung des Syndroms
  • Das Phäno­men wurde 1978 von den Forsche­rin­nen Pauline Clance und Suzanne Imes erstmals beschrieben
  • Nicht nur Frauen, sondern auch andere margi­na­li­sier­te Gruppen sind häufig betroffen

Analyse und Gedanken

  • Die “self-worth theory of motiva­ti­on” erklärt, wie Menschen ihren Selbst­wert aus Leistun­gen ablei­ten und warum dies proble­ma­tisch sein kann
  • Gesell­schaft­li­che Diskri­mi­nie­rung verstärkt das Impostor-Syndrom bei bestimm­ten Gruppen durch ständi­ge negati­ve Rückmeldungen
  • Das Gefühl, nicht dazuzu­ge­hö­ren oder “anders” zu sein, erhöht die Wahrschein­lich­keit, unter dem Impostor-Syndrom zu leiden
  • Die Überwin­dung des Syndroms erfor­dert sowohl indivi­du­el­le Arbeit an der eigenen Wahrneh­mung als auch gesell­schaft­li­che Veränderungen
  • Das regel­mä­ßi­ge Feiern eigener Erfolge ist ein wirksa­mes Mittel gegen Selbstzweifel

Fazit

Das Impostor-Syndrom ist kein persön­li­ches Versa­gen, sondern ein komple­xes Phäno­men mit psycho­lo­gi­schen und sozia­len Wurzeln. Durch Bewusst­sein, Selbst­re­fle­xi­on und geziel­te Strate­gien kann jeder lernen, seine Erfolge anzuer­ken­nen und Selbst­zwei­fel zu überwinden.

Inhalt mit Sprungmarken ⏩

Das Impostor-Syndrom: Ich kann nichts! (00:00)

Das Impostor-Syndrom beschreibt ein weit verbrei­te­tes psycho­lo­gi­sches Phäno­men, bei dem Menschen trotz offen­sicht­li­cher Erfolge und Leistun­gen an ihren eigenen Fähig­kei­ten zweifeln. Betrof­fe­ne fühlen sich wie Hochstap­ler und leben in ständi­ger Angst, als inkom­pe­tent “entlarvt” zu werden. Dieses zermür­ben­de Gefühl führt dazu, dass Erfolge nicht auf die eigenen Fähig­kei­ten, sondern auf Glück, Zufall oder andere externe Fakto­ren zurück­ge­führt werden. Beson­ders belas­tend ist die Diskre­panz zwischen der Außen­wahr­neh­mung als erfolg­rei­che Person und dem inneren Gefühl der Unzuläng­lich­keit, was zu einem anhal­ten­den emotio­na­len Stress führen kann.

Ursachen der Selbst­zwei­fel (00:49)

Die Wurzeln des Impostor-Syndroms liegen oft in der frühen Kindheit und Erzie­hung, wo bestimm­te Erfah­run­gen das Selbst­wert­ge­fühl nachhal­tig prägen können. Überhöh­te elter­li­che Erwar­tun­gen oder inkon­sis­ten­tes Feedback können dazu führen, dass Kinder ein insta­bi­les Selbst­bild entwi­ckeln. Perfek­tio­nis­mus spielt ebenfalls eine entschei­den­de Rolle, da Betrof­fe­ne unrea­lis­tisch hohe Standards für sich selbst setzen und jede Abwei­chung als persön­li­ches Versa­gen inter­pre­tie­ren. Hinzu kommen neue Heraus­for­de­run­gen oder Umgebun­gen, die Unsicher­hei­ten verstär­ken können – etwa der Einstieg in einen neuen Job oder das Studium an einer presti­ge­träch­ti­gen Universität.

Wie viele Menschen haben das Impostor-Syndrom? (02:06)

Die Verbrei­tung des Impostor-Syndroms variiert je nach Studie und unter­such­ter Gruppe erheb­lich. Forschungs­er­geb­nis­se deuten darauf hin, dass zwischen 25% und 82% der Menschen zumin­dest zeitwei­se unter Impostor-Gefüh­len leiden, wobei die höheren Zahlen vor allem in leistungs­ori­en­tier­ten Umgebun­gen wie Univer­si­tä­ten oder Techno­lo­gie­un­ter­neh­men auftre­ten. Inter­es­san­ter­wei­se ist das Phäno­men über alle Alters­grup­pen, Geschlech­ter und Berufs­fel­der hinweg zu beobach­ten, tritt jedoch häufi­ger bei Menschen auf, die sich in neuen oder heraus­for­dern­den Situa­tio­nen befin­den. Die große Bandbrei­te der Zahlen verdeut­licht auch die Schwie­rig­keit, das Syndrom einheit­lich zu erfas­sen und zu messen.

Impostor-Selbst­test: die Clance Impostor Pheno­me­non Scale (02:41)

Die Clance Impostor Pheno­me­non Scale (CPS) ist eines der am häufigs­ten verwen­de­ten wissen­schaft­li­chen Instru­men­te zur Messung des Impostor-Syndroms. Der Frage­bo­gen umfasst 20 Aussa­gen, die typische Gedan­ken und Gefühle von Betrof­fe­nen wider­spie­geln, wie etwa “Ich habe Angst, dass wichti­ge Perso­nen in meinem Umfeld heraus­fin­den könnten, dass ich nicht so fähig bin, wie sie denken”. Die Bewer­tung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 5, wobei höhere Gesamt­wer­te auf eine stärke­re Ausprä­gung des Syndroms hindeu­ten. Die Testergeb­nis­se werden in verschie­de­ne Katego­rien einge­teilt: Werte unter 40 Punkten deuten auf milde Impostor-Gefühle hin, während Werte über 80 auf eine starke Ausprä­gung hinweisen.

Wie zwei Forsche­rin­nen das Impostor-Syndrom entdeck­ten (04:23)

Das Impostor-Syndrom wurde erstmals 1978 von den Psycho­lo­gin­nen Pauline Clance und Suzanne Imes wissen­schaft­lich beschrie­ben. In ihrer bahnbre­chen­den Studie unter­such­ten sie hocherfolg­rei­che Frauen, die trotz objek­ti­ver Beweise für ihre Kompe­tenz unter starken Selbst­zwei­feln litten. Ursprüng­lich vermu­te­ten die Forsche­rin­nen, dass haupt­säch­lich Frauen von diesem Phäno­men betrof­fen seien, was auf gesell­schaft­li­che Geschlech­ter­rol­len zurück­zu­füh­ren sei. Spätere Forschun­gen zeigten jedoch, dass das Syndrom unabhän­gig vom Geschlecht auftritt, wobei margi­na­li­sier­te Gruppen beson­ders häufig betrof­fen sind. Diese Entde­ckung revolu­tio­nier­te das Verständ­nis von Selbst­zwei­feln und legte den Grund­stein für zahlrei­che weitere Studien zu diesem Thema.

Selbst­wert­ge­fühl und die „self-worth theory of motiva­ti­on” (05:47)

Die “self-worth theory of motiva­ti­on” bietet einen wichti­gen Erklä­rungs­an­satz für das Impostor-Syndrom, indem sie aufzeigt, wie Menschen ihren Selbst­wert aus ihren Leistun­gen ablei­ten. Nach dieser Theorie definie­ren sich viele Menschen primär über ihre Erfolge und Fähig­kei­ten, was zu einem fragi­len Selbst­wert­ge­fühl führen kann. Wenn der eigene Wert ausschließ­lich an Leistun­gen gekop­pelt ist, entsteht ein enormer Druck, ständig erfolg­reich sein zu müssen. Diese Verknüp­fung erklärt, warum Betrof­fe­ne des Impostor-Syndroms ihre Erfolge oft abwer­ten oder exter­na­li­sie­ren – sie schüt­zen sich unbewusst vor der Angst, bei einem Misserfolg ihren gesam­ten Selbst­wert zu verlieren.

Gesell­schaft­li­che Ursachen (07:00)

Gesell­schaft­li­che Fakto­ren spielen eine entschei­den­de Rolle bei der Entste­hung und Aufrecht­erhal­tung des Impostor-Syndroms. Diskri­mi­nie­rung und Stereo­ty­pi­sie­rung führen dazu, dass bestimm­te Gruppen – etwa Frauen in techni­schen Berufen oder Menschen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund – häufi­ger an ihren Fähig­kei­ten zweifeln. Die wieder­hol­te Erfah­rung, dass die eigene Kompe­tenz in Frage gestellt wird, verstärkt das Gefühl, nicht wirklich dazuzu­ge­hö­ren. Zudem können kultu­rel­le Normen wie übertrie­be­ne Beschei­den­heit oder die Stigma­ti­sie­rung von Selbst­lob dazu beitra­gen, dass Menschen ihre Erfolge nicht angemes­sen würdi­gen können. Diese struk­tu­rel­len Fakto­ren verdeut­li­chen, dass das Impostor-Syndrom nicht nur ein indivi­du­el­les, sondern auch ein gesell­schaft­li­ches Problem darstellt.

Hochstap­ler-Gefühle überwin­den: So geht’s (08:04)

Die Überwin­dung des Impostor-Syndroms beginnt mit dem Bewusst­sein für die eigenen Denkmus­ter und deren Ursprün­ge. Ein wichti­ger Schritt ist das Führen eines Erfolgs­tag­buchs, in dem auch kleine Leistun­gen und positi­ve Rückmel­dun­gen festge­hal­ten werden, um ein realis­ti­sche­res Selbst­bild zu entwi­ckeln. Der Austausch mit anderen Betrof­fe­nen kann ebenfalls helfen, da die Erkennt­nis, nicht allein mit diesen Gefüh­len zu sein, bereits entlas­tend wirkt. Beson­ders wirksam ist die bewuss­te Umdeu­tung von Selbst­zwei­feln als Zeichen für Wachs­tum und Lernbe­reit­schaft statt als Beweis für Inkom­pe­tenz. In schwe­ren Fällen kann eine profes­sio­nel­le psycho­the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung sinnvoll sein, um tiefer liegen­de Ursachen zu bearbei­ten und nachhal­ti­ge Verän­de­run­gen zu erreichen.

Top 25 Kommentare 💬

Top 25 Kommentare

@erix1337 25.03.2025, 16:17:38
Hör ja nicht mit Videos auf!! Ich schau mir deine Videos echt sehr gerne an.
@wirdAuchMalWiederBesser 25.03.2025, 17:06:57
Euer Kanal ist seit eurem Start tatsäch­lich der einzige, den ich regel­mä­ßig verfolgt habe. Wenn der beendet wird, würde mir echt was fehlen.
@miege90 26.03.2025, 17:21:36
Ralph du erklärst mir inzwi­schen seit fast 30 Jahren die Welt, als Kind hab ich begeis­tert Wissen macht Ah! geschaut.
Du bist eine Insti­tu­ti­on und ein großes Vorbild
@MiffyBlack 25.03.2025, 17:55:57
Mein Ergeb­nis liegt auch bei 72. Hätte mich tatsäch­lich höher einge­schätzt, und jetzt fühl ich mich selbst beim Impostor-sein als Impostor…
@sharon9807 25.03.2025, 16:38:11
Wir lieben dich Ralph! 🌸
@SayuKobayashi 25.03.2025, 18:25:32
Ralph, du bist der Held aus meiner Kindheit. Mit deiner Locke­ren und Humor­vol­len Art, die auch heute nach wie vor sympa­thisch an dir ist, hast du großes Inter­es­se für Wissen­schaft, wahrschein­lich nicht nur bei mir, sondern bei vielen jungen Menschen geweckt. Das ist finde ich durch­aus eine sehr große Leistung. Großen Dank, an das ganze Team, dass ihr uns mit diesen Videos berei­chert!

Fast schon gruse­lig, dass ich gestern erst über das impos­ter-syndro­me nachge­dacht habe, da ich momen­tan an meinen Fähig­kei­ten als Mecha­tronik­stu­dent zweifle. Dabei wahr ich beim Abitur die beste in meinem Jahrgang, hatte in Mathe fast immer 15 Punkte, habe 8 im schrift­li­chen geschrie­ben, ohne viel zu lernen und den Abitur­preis in Physik und Englisch gewon­nen. Trotz­dem komme ich mir momen­tan ständig zu dumm für mein Studium vor, zweifle an meinen Fähig­kei­ten und ob ich es überhaupt schaffe. Zum Teil liegt es wohl daran, dass ich bis vor kurzem nicht wusste, dass ich ADHS habe, zum anderen würde ich unter­schrei­ben, dass impos­ter-syndro­me oft Frauen, vor allem in männer­do­mi­nier­ten Branchen, betrifft.
Mir wurde oft einge­re­det, dass Mädchen besser in Sprachen sind und Jungs in Wissen­schaf­ten und Mathe. Mehr als 10 Jahre später, prägt mich das, denke ich, immer noch. “Ich kann ja gar nicht gut in Mathe und Physik sein, ich bin ja eine Frau”. Erfah­run­gen, bei denen man genau deswe­gen nicht ernst genom­men wird, bestä­ti­gen dann leider dieses Weltbild und es wird zum selbst­läu­fer.

Was mir aber gerade hilft, ist Philo­so­phie. Ich lese gerade “Epicte­tus — discour­ses and selec­ted writin­gs” und es ist ein verdammt schlau­es Buch. Man hat nur Einfluss, auf die Dinge, die inner­halb der eigenen Kontrol­le liegen. Ob man Anerken­nung für seine Leistun­gen bekommt, liegt nicht inner­halb der eigenen Kontrol­le und selbst wenn man welche von außen bekommt, wird diese langfris­tig überhaupt nicht zufrie­den­stel­len. Damit Sie befrie­di­gend ist, muss sie von Innen kommen. Ich habe keinen Einfluss, ob mich andere als Hochstap­ler entlar­ven und die Angst davor, wird das nicht verhin­dern. Worüber ich aber Kontrol­le habe, sind meine eignen Gedan­ken und Taten. Also ist das beste was ich tun kann, auf meine Fähig­kei­ten zu vertrau­en und mein bestes zu geben
@dorteduck 28.03.2025, 22:48:54
Du Ralph hast mich mein ganzes Leben beglei­tet und deine Videos geben mir sehr viel Comfort und sogar das Gefühl von Heimat. Nicht nur das! Ich lerne ja sogar noch was und das ist fast schon das größere Geschenk. Auf jeden Fall vielen Dank für deine Beiträ­ge und das Teilen deines Geistes!
@Nigolasy 25.03.2025, 19:40:52
Ach Ralph, du bist so ein herzens­gu­ter Mensch. Bei deiner Abmode­ra­ti­on ist mir dieses Mal so richtig warm um’s Herz gewor­den.
Bitte bleib noch lange bei uns und erzähle weiter von den immer wieder faszi­nie­ren­den Themen!
Vielen Dank für all deine (anschei­nend nicht ganz so anstren­gen­de, aber trotz­dem harte) Arbeit 🙂
Das gilt natür­lich auch für das gesamte Team hinter Quarks Dimen­si­on Ralph. Ihr macht auch ganz tolle Arbeit, mit der Recher­che, dem Schnitt und allem, was noch so hinter den Kulis­sen passiert. ❤
@Yuusou. 25.03.2025, 17:49:53
Lange mit Impostor-Syndrom zu kämpfen gehabt, bis ich endlich eine für mich passen­de Arbeits­um­ge­bung gefun­den habe. Zum einen kann ich meine existie­ren­den Stärken häufi­ger ausspie­len und zum anderen kann ich Dinge, die ich nicht gut kann, an andere abgeben, ohne dass ich mich dabei schlecht fühle. Es ist schlimm, wenn man in einer Sache ausge­zeich­net ist, aber in drölf­zig anderen Dingen eher minder­be­mit­telt. Wenn ich den Fokus von den drölf­zig Dingen wegneh­me, die ich nicht kann, dann kann ich mich auf meine Stärken konzen­trie­ren und so mein Selbst­wert­ge­fühl steigern.
@Mira1586 25.03.2025, 18:35:09
Erzie­hung spielt eine Rolle..
mein Vater hat immer gesagt ich lasse sogar Wasser anbren­nen und aus mir wird eh nix. etc… 😒 Mit 39 ist mein Selbst­wert zwar nicht mehr so sehr angeknackst wie damals, aber ich habe immer­noch dran zu knabbern und arbeite daran.
@WeltRaumAffe 28.03.2025, 13:29:53
Deich­kind — Schweiß & Tränen. Wie geil, dass du den Song erwähnst. Das erste Deich­kind­al­bum vom Jahr 2000 ist einfach pures Gold.
“Ich war neulich auf ner Party mit Sekt und Salatbar” 😅
@Ukriane 25.03.2025, 23:10:52
0:05 Nein! Bitte, bitte, bitte nicht! Deine Videos/Sendungen sind ein Teil meiner Kindheit, meiner Jugend – sie haben mich zum Lachen gebracht, zum Staunen und zum Nachden­ken. Du hast es immer geschafft, Wissen so spannend und lustig zu vermit­teln, dass man gar nicht anders konnte, als mitzu­fie­bern.
Beiträ­ge sind Kult, ein echtes Stück Nostal­gie, das einfach nicht verschwin­den darf! Ohne dich wäre YouTube nicht dassel­be. Bitte hör nicht auf! ❤❤❤

edit:
9:35 Da bin ich ja mal erleichtert.
@kurairisu5151 25.03.2025, 16:56:50
ich liebe die kleinen Details im Hinter­grund und deine immer passen­den Shirts in deinen Videos 🤭
@Kamilkaze-ng2zg 25.03.2025, 19:21:06
Bitte niemals aufhö­ren. Ich schaue Ralph schon seit der Maus… ❤❤❤❤
@KaeptenVollBlauBaer 25.03.2025, 17:59:26
Ein guter Grund zum Feiern für Ralph, sein Team und alle die sich das Video angese­hen haben:
10 Minuten Wissen vermit­telt (ich zumin­dest wusste nicht mal das so etwas gibt und hab was gelernt)
Danke
@kleozyn4179 25.03.2025, 17:11:49
jeden Diens­tag wird mir wieder ein breites Lächeln auf die Lippen gezau­bert 🙂 danke für den tollen content
@pidde04 28.03.2025, 11:03:17
Mega gutes Video. Vor allem die persön­li­che Note!
@mikal0d0n 25.03.2025, 16:01:38
Wie kann YouTube dieses Video nur 24 Sekun­den vor mir verste­cken?!
Titel allein schon sehr relata­ble xD
@pantarhei3422 27.03.2025, 7:04:25
…auf jeden Fall hast du nach deiner guten Recher­che zu Themen auch ein wunder­ba­res Talent, das Wissen daraus, sprit­zig witzig und kompe­tent an uns weiter­zu­ge­ben! Das kann auch nicht jeder, das ist doch auch sehr beachtlich 👍🏼🤩
@stalicejaniverse2528 25.03.2025, 18:35:25
Bei mir sind es 91 Punkte und dem auch dem ADHS bedingt. Wenn man das GFefühl hat nich immer alles abreu­fen zu können und die eigne­nen Skills, aber das Limit kennt, wenn es mal funktio­niert, fragt man sich schon ob man die Sachen eigent­lich kann. Jeder sagt mir, dass ich meine Sachen gut mache und einiger­ma­ßen gut organis­e­re, während ich gefühlt die Hälfte der Zeit panisch im Kopf im zerpla­nen­der Paraly­se bin und gefühlt immer nur das flicke, was gerade brennt. Und dass anschei­nend so gut, dass mir Leute Lob geben. Solang­sam, und mit Thera­pie und Medika­men­ten bekomme ich was Stabi­li­tät rein, und sehe auch, dass alle inkom­pe­tent auf ihre Weise sind.…aber dieses Gefühl iwann entdeckt zu werden ist immer noch stark da.
@supernaturalc1d784 25.03.2025, 16:18:27
Der Arme Kobold bei 7:45 ._.
@dalenia128 26.03.2025, 11:56:09
Das, was Du am Ende sagst, hat einen Nerv bei mir getrof­fen: Wenn mir etwas leicht fällt, denke ich, dass es nicht schwer ist. Und das bringt manch­mal Proble­me mit sich, weil ich dann denke, dass alle anderen das auch einfach können. Dann neige ich dazu zu vermit­teln “Das kann doch jeder, warum kriegst Du das nicht hin?”
@crafterxf5266 25.03.2025, 16:44:00
✖️Hochstap­ler-Syndrom ✔️Gabel­stap­ler-Syndrom
@Marcy_Marcelle 26.03.2025, 11:50:11
Von der ersten Serie die ich mir als Kind ansehen durfte um die Welt zu verste­hen bis jetzt zu meiner Bache­lor­ar­beit in der ich Hilfe in deinen Videos finde… Ralph du hast mich bisher seit meiner Kindheit beglei­tet und einem Kind dass alle mit der Frage “Waruuuuum???” genervt hat gehol­fen groß zu werden und zu einer Erwach­se­nen zu werden die immer­noch “Warum eigent­lich?” sich fragt und dadurch eine der ersten in meiner Familie bin die Studiert. Vielen Dank für alles was du (wissent­lich oder unwis­sent­lich) für soo viele Kinder und Heran­wach­sen­de und Erwach­se­ne geschaf­fen hast. Danke für den siche­ren Platz: Warum? zu Fragen ohne dass man sich dabei schlecht oder dumm fühlt. Und dabei ist das volkom­men egal was für einen Abschluss oder welche Quali­fi­ka­ti­on man hat. Du verfügst über eine Einzig­ar­ti­ge Kompe­tenz: Leuten etwas mit freude beibrin­gen und sie zu begeis­tern. Und DAS schaf­fen wenige. Alles Glück der Welt dir und hoffent­lich machst du weiter, sofern es dir auch Spaß macht. 🙂
@dassilvchen314 27.03.2025, 11:10:06
🙏 bitte nicht aufhö­ren. Zumal wir uns doch alle so fühlen.
YouTube Infobox ⓘ

„Ich kann nichts!“ – dieses Gefühl kennen sehr viele. Auch Ralph Caspers hat manch­mal Selbst­zwei­fel. Die Angst, nicht gut genug zu sein oder irgend­wann aufzu­flie­gen, nennt man Impostor-Syndrom. Warum dieses Gefühl oft auch gesell­schaft­li­che Ursachen hat, erfahrt ihr hier bei Quarks Dimen­si­on Ralph. 

Von Impostor-Syndrom – oder auch Hochstap­ler-Syndrom – spricht man, wenn ein kompe­ten­ter und erfolg­rei­cher Mensch regel­mä­ßig an sich selbst zweifelt, weil er glaubt, dass sein Erfolg nicht wirklich verdient ist. Und weil er befürch­tet, als Betrü­ger entlarvt zu werden. Erfolge werden dann oft dem Glück oder Zufall zugeschrie­ben, Misserfol­ge jedoch der eigenen Unfähig­keit. Menschen mit Impostor-Syndrom haben also Schwie­rig­kei­ten, die eigene Leistung richtig einzuschätzen. 

Die beiden Wissen­schaft­le­rin­nen Pauline Rose Clance und Suzanne Imes von der @georgiastateuniversity haben den Begriff Impostor-Syndrom geprägt. Vor allem Frauen berich­te­ten von diesen Selbst­zwei­feln. Gemein­sam entwi­ckel­ten Clance und Imes den Diagno­se-Frage­bo­gens CLIPS (Clance Impostor Pheno­me­non Scale). Den Test könnt ihr hier machen 👉 https://​pauli​ne​ro​se​clan​ce​.com/​p​d​f​/​I​P​T​e​s​t​a​n​d​s​c​o​r​i​n​g​.​pdf und im Video erfahrt ihr auch Ralphs Ergebnis!

In späte­ren Studien fand man heraus, dass nicht nur Frauen, sondern generell Menschen aus margi­na­li­sier­ten Gruppen häufi­ger vom Impostor-Syndrom betrof­fen sind als andere. Und das kann gesell­schaft­li­che Ursachen haben. Direkte oder indirek­te Anders­be­hand­lung kann nämlich dazu führen, dass Frauen oder zum Beispiel auch PoC wichti­ge Baustei­ne fehlen, um ihren Selbst­wert zu boosten. Was das mit der „Self-worth theory of motiva­ti­on“ zu tun hat und welche Maßnah­men helfen können, um das Impostor-Syndrom zu überwin­den und die eigenen Erfolge anzuer­ken­nen, erzählt euch Ralph. 

*Kapitel*
0:00 Das Impostor-Syndrom: Ich kann nichts!
0:49 Ursachen der Selbstzweifel
2:06 Wie viele Menschen haben das Impostor-Syndrom?
2:41 Impostor-Selbst­test: die Clance Impostor Pheno­me­non Scale
4:23 Wie zwei Forsche­rin­nen das Impostor-Syndrom entdeckten
5:47 Selbst­wert­ge­fühl und die „self-worth theory of motivation“
7:00 Gesell­schaft­li­che Ursachen
8:04 Hochstap­ler-Gefühle überwin­den: So geht’s

Autoren: Dr. Jan Philipp Rudloff, Ralph Caspers
Schnitt und Grafik: Lutz Kaulmann (Studio Paeper)
Sound­de­sign: Florian Ebrecht
Redak­ti­on: Nasibah Sfar

*Linktipps*
Selbst­test zum Impostor-Syndrom anhand der „Clance Impostor Pheno­me­non Scale“ (englisch)
PDF: https://​pauli​ne​ro​se​clan​ce​.com/​p​d​f​/​I​P​T​e​s​t​a​n​d​s​c​o​r​i​n​g​.​pdf

@Quarks Impostor-Syndrom – Warum kann ich meinen Erfolg nicht genießen?
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/daily-quarks/audio-impostor-syndrom—warum-kann-ich-meinen-erfolg-nicht-geniessen-100.html

*Unsere wichtigs­ten Quellen*
Preva­lence, predic­tors, and treat­ment of impostor syndro­me: a syste­ma­tic review;
in: Journal of general inter­nal medici­ne, 2020
https://link.springer.com/article/10.1007/s11606-019–05364‑1

The pheno­me­no­lo­gy of the impostor phenomenon;
in: Indivi­du­al Diffe­ren­ces Research, 2010
https://​www​.research​ga​te​.net/​p​r​o​f​i​l​e​/​T​r​i​c​i​a​-​Y​u​r​a​k​/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​2​8​8​3​8​1​7​1​2​_​T​h​e​_​p​h​e​n​o​m​e​n​o​l​o​g​y​_​o​f​_​t​h​e​_​i​m​p​o​s​t​o​r​_​p​h​e​n​o​m​e​n​o​n​/​l​i​n​k​s​/​5​7​1​f​5​d​b​f​0​8​a​e​f​a​6​4​8​8​9​a​7​2​4​1​/​T​h​e​-​p​h​e​n​o​m​e​n​o​l​o​g​y​-​o​f​-​t​h​e​-​i​m​p​o​s​t​o​r​-​p​h​e​n​o​m​e​n​o​n​.​pdf

Pauline Rose Clance, Suzanne Imes: The impos­ter pheno­me­non in high achie­ving women: Dynamics and thera­peu­tic intervention;
in: Psycho­the­ra­py: Theory, Research & Practi­ce, 1978
PDF: https://​botte​ga​di​nar​ra​zio​ne​.com/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​2​0​/​1​1​/​i​p​_​h​i​g​h​_​a​c​h​i​e​v​i​n​g​_​w​o​m​e​n​.​pdf

The impostor pheno­me­non: Self-percep­ti­ons, reflec­ted appraisals, and inter­per­so­nal strate­gies. Journal of Perso­na­li­ty, 2001
Abstract: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/1467–6494.00114

The self-worth theory of achie­ve­ment motiva­ti­on: Findings and implications;
in: The Elemen­ta­ry School Journal, 1984
1. Seite: https://​www​.journals​.uchica​go​.edu/​d​o​i​/​a​b​s​/​1​0​.​1​0​8​6​/​4​6​1​388

Contex­tua­li­zing the impostor “syndro­me”;
in: Frontiers in Psycho­lo­gy, 2020.
https://​www​.frontier​sin​.org/​j​o​u​r​n​a​l​s​/​p​s​y​c​h​o​l​o​g​y​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​1​0​.​3​3​8​9​/​f​p​s​y​g​.​2​0​2​0​.​5​7​5​0​24/

Impostor syndro­me among minori­ty medical students who are under­re­pre­sen­ted in medicine;
in: Journal of the Natio­nal Medical Associa­ti­on, 2023
Auszüge: https://​www​.scien​ce​di​rect​.com/​s​c​i​e​n​c​e​/​a​r​t​i​c​l​e​/​a​b​s​/​p​i​i​/​S​0​0​2​7​9​6​8​4​2​3​0​0​0​226

Overco­ming Impos­ter Syndro­me and Stereo­ty­pe Threat: Recon­cep­tua­li­zing the Defini­ti­on of a Scholar;
in: Taboo: The Journal of Culture and Educa­ti­on, 2019
PDF: https://​reposi​to​ry​.lsu​.edu/​c​g​i​/​v​i​e​w​c​o​n​t​e​n​t​.​c​g​i​?​a​r​t​i​c​l​e​=​1​2​0​5​&​c​o​n​t​e​x​t​=​t​a​boo

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